| Ostern in Hallenberg |
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In Hallenberg ist das aktive Leben, die Geschichte und das Brauchtum, was den Ort am Rothaargebirge so einzigartig machen. Besonders die Osternacht, die neben dem Schützenfest eines der Höhepunkte im Hallenberger Kalender darstellt, ist ein einzigartiges Erlebnis, das weit und breit seines gleichen sucht. Traditionell werden in der Karwoche im ganzen Sauerland Osterfeuer entfacht. Entgegen den umliegenden Osterfeuern wird das in Hallenberg schon am Karfreitag angezündet. Im Jahre 1921 wurde es auf den Ostersonntag gelegt, aber ist wohl nach wenigen Jahren wieder auf den Karfreitag zurückgelegt worden, denn dieser Tag gilt seit undenklichen Jahren als Tag des Hallenberger Osterfeuers. Warum es sich somit nicht um ein richtiges „Osterfeuer“ handelt ist unklar, vermutlich liegt es daran, dass der Karsamstag durch die Vorbereitung und Durchführung der Osternacht belegt war. Auch der Ort, an dem das Feuer abgebrannt wurde, wurde in der Vergangenheit öfters gewechselt. Mindestens seit 1921 bis in die 50er Jahre brannte das Feuer auf dem Kreuzberg. Dieser Platz wurde dann aber aufgegeben, als dies der Baumbewuchs erforderlich machte. In den Kriegsjahren 1940-45 durfte aus Luftschutzgründe sogar gar kein Feuer abgebrannt werden.
Von 1957 bis 1960 und noch einmal 1970 wurde der Siegelsberg als Brandstelle auserwählt. Seit dem leuchtet Karfreitags das Osterfeuer vom Langeloh aus.
Quelle: Georg Glade „250 Jahre Katholischer Burschenverein Hallenberg 1746 – 1996“
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